Das Studentenleben…

tobias am 12. Oktober 2007 um 15:31

…ist doch nicht ganz so rosig, wie man sich das so vorstellt. 😉 Naja, außer für die SozPäds, nicht wahr, Eva, Marcel, Dominik…?! 😛 *duck*

Nun ja, jetzt sind grad mal zwei Vorlesungswochen rum und die ersten Eindrücke gewonnen. Gut, das ein oder andere Fach ist (noch) nicht so anspruchsvoll, aber hier und da (Mathe, Digitaltechnik, Elektrotechnik) geht es doch schon ordentlich voran, insbesondere wenn man so bisherige (Schul)Erfahrungen als Vergleiche heranzieht.

Nächste Woche wird es dann auch schon zum ersten Mal ernst, denn dann steht das erste Praktikum im Fach „Grundlagen der Elektrotechnik“ an, wo es dann auch mal in der Praxis um U, R und I gehen wird. Eine willkommene Abwechselung zum theoretischen Teil, finde ich. Und im Übrigen Voraussetzung für die Klausur…

Heute Morgen war ich sogar so anständig und bin zum ersten (Mathe)Tutorium hin (in den ersten beiden Stunden!!!) – hab‘ mir gedacht, es kann nicht schaden, nochmal grundlegenden Stoff vorgekaut zu bekommen und da es ja eine Einteilung nach unserem super Mathe-Einstufungstest in der ersten Vorlesung gab, konnte man erwarten, dass in der stärksten Gruppe, in die ich es knapp geschafft habe, Stoff dabei ist, der mir nicht mehr so geläufig ist, immerhin liegt die gute alte Schulzeit ja auch schon ein paar Jährchen zurück…;) Insofern war das eine nette Auffrischung von grundlegendem Stoff (Potenzgesetze, allerlei Termumformungen und ein bisschen Mengenlehre), den ich mir ja sonst selbst nochmal hätte in Erinnerung rufen müssen…

Nun ja, sieht insgesamt nach ’nem harten Stück Arbeit aus, 50% bleiben in etwa auf der Strecke bzw. schaffen es nicht in den geplanten sechs Semestern. Da will ich dann doch lieber zur anderen Hälfte gehören 🙂

Also, ich werd‘ mich jetzt erstmal den Wochenendvergnügungen hingeben – übrigens gibt es keine neuen Fotos! Wovon auch, von unserer schönen FH? 😀

Mein erster (FH-)Tag!

tobias am 2. Oktober 2007 um 09:21

So, da wir FHler ja in der Regel etwas früher anfangen, als die Kollegen von den Unis, kann ich schon jetzt von meinem ersten Tag (gestern) kurz berichten.

Wie schon im vorigen Eintrag geschrieben, ging es mit vier Stunden – Grundlagen der Elektrotechnik – los. Davon waren ca. zwei Stunden eher so organisatorische Dinge und die verbleibenden zwei Stunden wurden dann auch wirklich für die Vorlesung benutzt.

Im Grunde geht es das ganze Semester nur um igendwelche Spannungen, Widerstände, Ströme, Arbeit und Leistung. Vieles davon ist zwar schon aus der Schule bekannt, aber eben nicht so richtig und auf einem doch etwas geringerem Level. Zwar war die Vorlesung auch zum Teil ein Abriss von dem, was uns im ganzen Semester in dem Fach erwartet, aber der Prof kann schon ganz nett mit z.B. Integralen um sich werfen, um dann mit einer Selbstverständlichkeit in einem kurzen Satz zu erklären, warum das denn wohl so der Fall ist.

Und da Elektrotechnik jetzt nicht unbedingt das Gebiet ist, für das ich mich am meisten interessiere, find‘ ich es doch schon motivierend, dass wir da einen offenbar sehr guten Prof haben – also jemand, der Ahnung hat und diese Ahnung dann auch in ansprechender Form kommuniziert.

Heute geht’s mit zwei Stündchen Informatik 1 weiter, im Anschluss daran gibt’s von der Fachschaft um 15 Uhr einen Grillabend (Abend? 😀 ), der zum Selbstkostenpreis von 3€ Würstchen, Grillfleisch und auch wohl Bier unter die Leute bringen will. 😉

Fazit: alles bestens, so soll’s weitergehen 🙂

Das Leben geht weiter…

tobias am 24. September 2007 um 17:19

So, jetzt bin ich seit etwas mehr als einer Woche wieder im gar nicht soooo kalten Deutschland (wobei sich das ja ab heute wohl ändert…) zurück. Schön, wieder alle Leute wieder zu sehen, schade um Miami Beach, wo ich schon noch gerne ein paar Tage geblieben wäre, um faul in der Sonne zu liegen. 😉

Naja, damit ist es jetzt vorbei, aber 6 Wochen sind ja schon eine ausreichende Zeit, um Kraft für das bevorstehende Studium zu tanken…heute war quasi mein erster Tag, der allerdings auch recht kurz war. Nach einer kurzen Einführungsveranstaltung im AudiMax durch den Dekan ging es mit allen Studierenden meines Studiengangs noch für ein Stündchen in einen kleineren Raum, um dort noch ein paar Details zu klären, Fragen zu Prüfungen zu beantworten etc. Und nicht zuletzt den Studenplan durchzusprechen, der ganz angenehm ist – Monatags und Freitags nur je vier Stunden, Dienstags sechs, Mittwochs sieben und Donnerstags dann bis zu 12 Stunden (je nachdem, ob eine Übung in der Woche stattfindet oder nicht…). Dann hat man sich das Wochenende auch redlich verdient 😉

Ansonsten gab’s an der FH irgendwie nicht so viel Interessantes; es gibt ja leider nicht mal eine richtige Einführungswoche, in der man seine Kommolitonen mal „richtig“ kennen lernen kann 😉 Naja, man kann eben nicht alles haben.

Darüberhinaus hab‘ ich jetzt gerade noch die restlichen Fotos von Key West und Miami Beach hochgeladen, sind ein paar ganz nette dabei, also einfach mal reinschauen.

Das soll’s dann auch erstmal gewesen sein, nächste Woche gibt’s dann ein paar Sätze zu den ersten Stunden und Tagen an der FH plus die Umsetzung einer coolen Idee bzgl. Reisebericht/-dokumentation des Spaniers, den ich im Hostel in San Francisco getroffen habe 🙂

Das Beste zum Schluss!

tobias am 14. September 2007 um 02:50

So, bin von der Schnorcheltour wieder zurueck und muss sagen, dass das schon ein richtiges Highlight kurz vor Schluss war. Zwar kann man das natuerlich nicht so richtig mit dem vergleichen, was ich sonst so gesehen habe, aber die 43$ nur fuer Schnorchelei + 49$ nur fuer den Transport haben sich mal richtig gelohnt.

Leider hab‘ ich keine Unterwasserkamera gehabt, ein Abstecher in den riesigen Walgreens sechs Blocks noerdlich von hier waere wohl nicht schlecht gewesen – da gibt’s sowas wahrscheinlich 😉

Nun ja, man kann eben nicht alles haben…es war jedenfalls total cool, zwischen den ganzen Schwaermen von Fischen herzutauchen und sie ein Stueckchen zu begleiten 🙂 Zwar gab’s keine „Nemo’s“ zu sehen, aber andere farbenfrohe Fische, von Daumengroesse bis hin zu irgendeiner Fischart – ich hab doch keine Ahnung 😀 (ein Unterwasseraudioguide waere bestimmt interessant gewesen 😀 ) – , die so ca. einen Meter lang war. Ausserdem hab‘ ich nun endlich den Dreh‘ raus, wie man richtig schnorchelt und mit Hilfe der Flossen an den Fuessen schafft man es schnell auf ca. 10m Tiefe, aber irgendwann wird der Druck auf den Ohren fuer so ungeuebte Noobs (sprich „Nuuuuubs“) wie mich (Gruss an ‚Shock‘! 😉 ) zu hoch.

Hab‘ auch schnell drei Bilder hochgeladen, aber ich hab‘ noch ein paar mehr, die ich dann hier reinstelle, wenn ich wieder daheim bin 🙂

 Also, das war’s dann erstmal – in Zukunft langweile ich dann diejenigen, die jetzt dennoch weiterlesen mit irgendwelche Geschichten rund ums Studium…

Be safe,

Tobi

PS: Hab‘ auf dem Katamaran noch ein paar Amis aus Minessota kennengelernt, die mir eine Spezialitaet aus deren Gegend – nicht mehr als 10$ – per Post zukommen lassen wollen. Im Gegenzug darf ich dann eine Spezialitaet aus dem Muensterland/Koeln zurueckschicken. Ich weiss schon was; bin gespannt, ob irgendwann ein Paeckchen eintrudelt…

Time to say goodbye – aber erst noch…

tobias am 13. September 2007 um 02:08

…ein bisschen schnorcheln! 😀

So, noch ein ganzer Tag und dann der Rest vom Freitag, dann heisst es also Abschied nehmen!
Doch vorher darf und durfte ich noch zwei Highlights erleben – zum einen die Everglades, die ich urspruendlich erst morgen in Angriff nehmen wollte und zum anderen Key West, wo ich, wenn alles klappt, ein bisschen Schnorcheln werde. Hab die zweite Tour auch schon gestern gebucht gehabt, doch Tobiglueck spielte dem Tobi mal wieder einen Streich – der Bus, der um 7:20 heute morgen mich abholen sollte, kam natuerlich nicht, bis ich um 8:00 „Edgar“ – der, der mir die Tour verkauft hat – angerufen habe. „The tour is break down“ hiess es, aber da ich ihm gestern von meinen Plaenen, auch noch in die Everglades zu fahren erzaehlt habe (und er mir daraufhin einen Rabatt auf deren Evergladestour eingeraeumt hat), hat er mir da kurzerhand einen Platz organisiert und zwar for free! (statt 49$ regulaer und 35$ rabattiert)
War zwar misstrauisch, ob das klappt (der Evergladesbus sollte gegen 9:50 kommen), aber ich hab das einfach mal so akzeptiert.
Zwar kam der Bus erst 10 nach 10, aber umsonst und spassig war’s trotzdem – ein paar Bilder hab‘ ich schon hochgeladen, ausserdem auch noch ein Video, siehe unter dem Text 😉 (doch nicht, der Upload hat nicht geklappt…hol ich spaeter nach 😉 )
Wie man an den Fotos sieht, durfte ich auch mal kurz einen kleinen Babyalligator halten! 🙂 Fuehlt sich etwas merkwuerdig an, ein bisschen so wie Leder!
Morgen geht’s dann – wenn alles klappt – also nach Key West, schnorcheln und den schoenen Strand in Augenschein nehmen, fuer Freitag ist dann noch ein bisschen Shopping angesagt; ausserdem muss ich sicherstellen, dass ich rechtzeitig zum Flughafen komme, mit oeffentlichen Verkehrsmitteln ist das hier ja so’ne Sache…(immerhin spar ich gegenueber dem Taxi satte 30$).
Also bis die Tage,
Tobi

Auf in die Badewanne!

tobias am 9. September 2007 um 21:34

So, der erste Tag in Miami Beach ist ja schon rum und hier wie versprochen nochmal ein etwas ausfuehrlicher Bericht.

War gestern bis Abends am Strand, bei 30 Grad Luft- und 29 Gradwassertemperatur (ja, ihr habt richtig gelesen, Badewanne!) kann man es einigermassen aushalten 😉 Das blau-gruene Meer ist auch sehr nett anzusehen, auch wenn sich das Wetter sehr schnell aendern kann – heute war ich ab 10 morgens am Strand und um 2 gab’s ploetzlich nen Wetterumschwung, so dass ich jetzt (halb 4) grad im Hostel bin und diesen Beitrag verfasse. Gleich geht es auf die Einkaufsmeile hier in Miami Beach, da ist heute Markt; mal schauen, was es da tolles zu kaufen gibt…ansonsten hab‘ ich mir nicht so viel vorgenommen. Auf jeden Fall werde ich mal nach Miami rueberfahren und mir die Downtown anschauen und wahrscheinlich werde ich in Key West noch ein bisschen schnorcheln, hab‘ da grad ein ganz nettes Angebot gefunden.

Nochmal kurz zu den letzten Tagen in S.F.: war noch auf Alcatraz (wie man an den Bildern unschwer erkennen kann), was dank der sehr coolen Audio-guided-tour auch wirklich interessant war 🙂 Dann war ich Donnerstag Abend noch im Hard Rock Cafe und danach war eigentlich ein bisschen Disco geplant, aber die Strassen waren wie leergefegt…letztendlich war dann die erste Bar, die eigentlich nicht so toll schien, doch ganz cool, Live-Musik gab’s gratis, auch wenn ein Bier 6$ gekostet hat…alles in Allem war S.F. auf jeden Fall den Besuch wert, ganz im Gegensatz zu L.A. 😉

Ich werd‘ dann mal ein bisschen den Markt erkunden, vielleicht gibt’s ja ein paar exotische Fruechte oder so – ein bisschen Abwechslung zu Nudeln mit Pastasauce waere ganz angebracht 😉

Vom „Summer of Love“ hab‘ ich noch ein Video hochgeladen, siehe unter dem Text 😉

Die letzte Woche!

tobias am 8. September 2007 um 20:44

So schnell sind 6 Wochen rum 😉 Naja, noch nicht ganz!

Bin jetzt in Miami, hat alles wunderbar geklappt so mit Shuttle-Service zum Flughafen in S.F., dann der Flug an sich und dann noch der Weg vom Flughafen in Miami zum Hostel (auch wenn die Beschilderung am Flughafen in Miami fuer oeffentliche Verkehrsmittel doch ziemlich verwirrend ist). Hab auch „nur“ den Bus bis zur 41. Strasse in Miami Beach bekommen, durfte also 33 Strassen zu Fuss mit Gepaeck zuruecklegen – immerhin hab‘ ich so schon mal den Sonnenaufgang am Strand mitbekommen (Fotos siehe Fotos 😉 ) 🙂

Ansonsten gibt’s nachher oder morgen nochmal einen etwas ausfuehrlicheren Bericht, da ich mich jetzt mal zum Strand begebe und mal testen werde, wie warm das Wasser ist! 😉

Aber ich hab‘ schon mal saemtliche Fotos hochgeladen…

@Marcel: wie du siehst, gibt’s die Lady Finger Bananas nicht nur bei dir in Australien 😛

San Fran ist cool!

tobias am 5. September 2007 um 21:12

So, nachdem L.A. ja ein ziemlicher Reinfall war muss ich sagen, dass San Fran ziemlich cool ist. 🙂 Gestern hab‘ ich mir ein Mountainbike besorgt, mit dem ich die Golden Gate Bridge und die Huegel/Berge, die auf der anderen Seite liegen, erkundet habe. Da gab’s echt ein paar schoene Aussichtspunkte; zwar hab‘ ich mir in den ca. 6 Stunden auf dem Bike nen ganz ordentlichen Sonnenbrand geholt (der kuehle Wind ueberspielt die doch recht intensive Sonne), aber der geht sicherlich auch wieder weg 😉 Besonders cool an S.F. ist der Nebel, der morgens frueh in der kompletten Stadt zwischen den Hochhaeusern haengt und im Grunde den ganzen Tag ueber die Golden Gate Bridge ab einer gewissen Hoehe vereinnahmt. Alcatraz hab‘ ich leider noch nicht gesehen, aber ich hoffe, dass ich noch ein Ticket fuer die Faehre bekommen, die scheinen extrem begehrt zu sein – fuer heute (jetzt ist’s Punkte 12 Uhr Mittag) ist da wohl nix mehr zu holen, aber ich hab‘ ja noch morgen und Freitag, bevor es dann Freitag Abend per Flug nach Miami geht, wo es zur Zeit anscheinend recht regnerisch ist und es immer wieder gewittert…Ansonsten hab‘ ich im Grunde schon S.F. ein paar Mal abgelaufen, ist ja nicht soooo gross. Und bei dem ganzen auf und ab (es gibt 43 Huegel in der Stadt) ist das auch fast ein gutes Fitnesstraining 😉 Jedenfalls wird es einem hier nicht so schnell langweilig – auch, weil das Hostel jeden Tag irgendwelche Aktivitaeten anbietet, u.a. Saufspiele am Abend, zum Beispiel Ring of Fire (klick mich), was eigentlich aber ziemlich doof war, weil die Regeln einfach zu kompliziert sind, so dass irgendwie keiner durchblickt und niemand so richtig versteht, warum man jetzt trinken muss oder nicht zur Toilette darf…naja, heute Abend steht ein kleines Billardturnier an, welches auf dem kleinen Billardtisch zwar nicht so wirklich Sinn macht, aber ich mach‘ trotzdem mit 😛 Das soll’s erstmal gewesen sein, Bilder gibt’s leider immer noch nicht, weil ich weder im Hostel noch hier im Apple-Store die Moeglichkeit habe, welche hochzuladen. Ich hol’s aber nach, sobald moeglich 😉 PS: Sorry fuer die nicht vorhandenen Absaetze, aber das MacBook hier vertraegt sich offensichtlich nicht so gut mit dem Blog, so dass Absaetze schlichtweg ignoriert werden. Buh. 

If you’re going to San Francisco…

tobias am 2. September 2007 um 04:26

…be sure to wear some flowers in your hair. So ungefaehr muesste das recht bekannte Lied gehen 😉

Nunja, Blumen hab‘ ich mir zwar keine in die Haare gesteckt, aber immerhin lief mein letzter Greyhound-„Transport“ fast reibungsfrei ab. Ausser, dass der Bus ueber zwei Stunden Verspaetung hatte und das bei einer Strecke von ca. 6 Stunden 😀 Ausser, dass der Busfahrer keine Ahnung hatte, was denn nun so geht, denn die Bay Bridge (eine der Hauptverkehrsadern auf’s „Festland“) ist ja bekanntlich momentan (seit gestern Abend, 8 PM -> perfektes Timing mal wieder, lieber Tobias! *daumenhoch* ) gesperrt, weil sie wohl ein zweites Minnesota verhindern wollen….jedenfalls hiess es dann in Oakland, ca. 1h vor San Francisco, dass alle, die nach S.F. wollen, sitzen bleiben sollen. Ein paar Minuten spaeter sollten dann doch alle den Bus wechseln und ja ihr „baggage“ mitnehmen. Mein Rucksack wurde mir dann aber ganz dreist von einem der Greyhoundmitarbeitern aus der Hand gerissen („you don’t need to care about that“, haha). Naja, bin ja heile und vollstaendig angekommen, warum reg‘ ich mich eigentlich noch auf 😉

Konnte dann natuerlich heut‘ morgen um 8 in der frueh noch nicht einchecken, so dass ich schonmal einen ordentlichen Spaziergang durch S.F. gemacht habe und schon mal den Coit Tower von unten bestaunen konnte, sowie einen Blick auf Alcatraz (sieht cool aus! 🙂 ) und die Bay Bridge werfen durfte. Ausserdem hab‘ ich schon die „antiken“ Cable Cars in Augenschein genommen, da ist auf jeden Fall mal eine Mitfahrt faellig 🙂

Darueber hinaus hab ich auch schon ein paar gute Fahrradlaeden gefunden, bei denen ich guenstig was fahrbares mieten kann, denn immerhin gibt es schoene Fahrradwege an der Kueste entlang und die Golden Gate Bridge muss natuerlich auch erkundet werden 😉

Also einen Vergleich mit L.A. brauch‘ ich nicht wirklich anzustellen – allerdings haette ich nicht erwartet, dass S.F. so huegelig ist, teilweise geht es fast 90% bergab/bergauf, weshalb die San Franziskaner 😉 ja auch so lustige Strassen wie die Lombard Street (klick mich) erfunden haben.

Heute Abend geht nicht mehr viel, da ich den verpassten Schlaf von heute Nacht wohl noch nachholen muss…:( Dafuer geht es morgen zum Summer of Love 40th Anniversary (klick mich), was bestimmt ganz interessant wird.

Tja, es gibt also viel zu sehen hier, die paar Tage bis zur Abreise am Freitag werden wohl ganz angenehm 😉 (naja, mal vom kalten Wetter hier (grad mal 25 Grad tagsueber) abgesehen).

Bis denne,

Tobi

Tschüss L.A.!

tobias am 1. September 2007 um 06:02

So, endlich ist die Zeit hier in L.A. rum. Wer vor hat, L.A. zu besuchen und das tolle Hollywood zu sehen, dem ist eigentlich nur abzuraten. Denn wirklich sehenswert ist in L.A. wohl nichts – die Stadt wird ihrem Ruf (damit ist das Hollywood/Beverly Hills Zeug gemeint) überhaupt nicht gerecht.

Der Hollywood Boulevard, der lt. Lonely Planet erst vor kurzem ordentlich saniert wurde, gleicht nicht nur der hässlichen Downtown, sondern erfüllt auch keine Erwartungen, die man so hegt (Glanz, Glamour, Stars & Sternchen, Prunk und so’n Zeug). Im Gegenteil: es gibt genügend Ecken, die einen ziemlich verlassenen und kaputten Eindruck hinterlassen, auf dem Walk of Fame muss ich jedenfalls nicht verewigt werden; einziger Lichtblick ist da wohl die Hollywood Mall, die sich auf vier Etagen erstreckt und einen aufgeräumten und modernen Eindruck hinterlässt. Immerhin wird’s gegen Abend einigermaßen interessant, denn dann kommen die selbsternannten Künstler aus ihren Ecken gekrochen, um ihr Talent unter Beweis zu stellen (das reicht vom einfachen Spiderman-Imitator über Musiker, die auf stinknormalen Eimern trommeln, bis hin zu Kids, die ihre Breakdancekünste zeigen – ach ja, auch Spongebob war dabei 😉 ).

Was gibt’s noch in L.A.? Da wäre zum Beispiel noch L.A. Downtown. Mitten in den Hunderten von Strassenblocks präsentiert sie sich als Sammelsurium an billigen Shops und Fressbuden und gleich im Anschluss versucht der „Jewelry District“ seine funkelnden und glitzernden Sachen unters Volk zu bringen.

Sehenswert ist wohl lediglich Venice Beach, wo sich die verrücktesten Menschen L.A.’s tummeln. Im Grunde ist das eine Fussgängerzone am Strand, an der diese Menschen ihre besten Kunststücke vollbringen – die Penner dort sind etwas gesprächiger und immerhin ehrlich (einer hatte ein Schild mit „Gimme a $ for a beer“ und meinte zu mir „I’m a drug addict!“) – abends möchte ich da allerdings nicht alleine herlaufen, man hört und liest nämlich so einiges von Venice Beach 😉

Zu guter letzt ein paar Sätze zu den öffentl. Verkehrsmitteln: von Hollywood nach L.A. Downtown braucht man ca. 1h (ca. 8 Meilen), von Hollywood zum Strand (ca. 12-13 Meilen) so ungefähr zwei Stunden. Die Metro ist zwar total modern, aber sehr schlecht ausgebaut. Der Rest muss dann per Bus bewältigt werden, diese halten dann im Schnitt an jedem zweiten Block, so dass man irgendwie gar nicht voran kommt.

Hab einige wenige Fotos hochgeladen, könnt ja mal reinschauen, aber so viel gibt’s auch nicht wirklich zu sehen. Ach ja, Beverly Hills scheint als einziger Stadtteil einigermaßen sauber und in Ordnung zu sein, aber ausser ein paar teuren Häusern von einigen Filmstars gibt’s da ja nun mal auch nicht so viel zu sehen 😉

Gleich geht’s dann ein letztes Mal per Greyhound zum vorletzten Stop, San Francisco. Da wird’s dann endlich so kühl, wie ich’s mir schon von San Diego erhofft habe 🙂 (ca. 25°C)