Süd-West und Sud-Sauvage

Da sind wir also kurz vor Weihnachten und kurz vor dem Fèt Kaf (dazu später mehr) in Etang-Salé les Hauts auf 300 m Höhe oberhalb der Küste im Südwesten der Insel in einem sehr hübschen AirBnB von Ringo (der wie so einige Reunionesen gerade in Metropol im Urlaub verweilte) – seine Schwester Daisy und ihr Neffe haben uns sehr herzlich empfangen. Der Neffe (leider haben wir keinen Namen parat 😮) überraschte uns mit nahezu perfekten Deutschkenntnissen 😊😮 – eine absolute Rarität auf La Réunion! Die Erklärung fand sich in seinem kürzlich erst beendeten Erasmus-Studienaufenthalt im schönen Freiburg im Breisgau ☺ und er wurde von Onkel und Tante also auf der Insel als willkommener Dolmetscher eingesetzt 😏😅, was ihm sichtlich Freude bereitete.

Auf der sehr schön angelegten Terrasse von Ringo genossen wir in den folgenden Tagen – aus einer sehr angenehmen Höhe mit aushaltbaren Temperaturen (an der Küste unten war und ist es einfach immer zu heiß) – wundervolle Sonnenuntergänge und das ein oder andere Kaltgetränk am kleinen Pool 😎😍. Da verschlangen wir so einiges an Reiselektüre, ließen uns die Mangos aus dem eigenen Garten in den Mund fallen und konnten unseren Wäscheberg in Windeseile erledigen (kein Vergleich zu den kläglichen Trocknungsversuchen im Osten der Insel die Tage zuvor). Die wenigen Tage auf dieser Terrasse waren für uns mit sehr viel Entspannung und Erholung verbunden – hier hatten wir zufällig eine kleine Perle gefunden und wir wären wirklich gern länger geblieben, wenn die darauffolgende Weihnachtsunterkunft noch stornierbar gewesen wäre. Wobei wir dann wohl auch etwas „Spezielles“ verpasst hätten 😛😏🥴🤪… dazu gleich mehr.

Die süße Unterkunft von Ringo in Etang-Salé les Hauts mit Pool ganz für uns allein 😎😍
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Für den 20. Dezember hatten wir uns aktivitätstechnisch nichts vorgenommen, denn: es war ja schließlich Fèt Kaf! Am 20. Dezember 1848 verkündete Sarda Garriga, der damalige Generalkommissar der Republik bzw. Abgeordneter auf La Réunion, auf dem Place du Barachois in Saint-Denis die Abschaffung der Sklaverei. Der Begriff „Cafre“, der auf kreolisch zu „Kaf“ wurde, bezeichnet eine Person madagassischer oder afrikanischer Herkunft, die von Sklaven oder „Engagierten“ abstammt. Das Wort leitet sich von kaffir ab, was in Afrikaans „Neger“ bedeutet. Diese Sklaven wurden am 20. Dezember 1848 zu „Herren“, als Sarda Garriga sie nach zahlreichen Kämpfen der „Marrons“ (= cafres), die für die Freiheit kämpften, für frei erklärte.

Das „fête cafre“ bzw. „fête de l’abolition de l’esclavage“ bzw. „fête du 20 désanm“ zum Andenken an die Befreiung von der Sklaverei, zu Ehren der Vorfahren und um niemals die an Ihnen begangenen Ungerechtigkeiten zu vergessen, wird jedes Jahr an diesem Tag mit zahlreichen kleinen Konzerten, Ausstellungen, Veranstaltungen, Umzügen und natürlich mit Familienpicknicks in allen Orten der Insel gefeiert. Man kann überall den rhythmischen und mitreißenden Klängen des „Maloya“ lauschen, ein Musikstil, der wirklich sofort in Fleisch und Blut geht. Anstatt wie ihre Herren in die Kirche zu gehen, trafen sich die Sklaven am Sonntag, um Maloya zu tanzen. „Es ist ein sehr kräftiger, fast tranceartiger Tanz zur spirituellen Befreiung“, erklärt Pierre Aho (Vizepräsident des Verbands der Réunionesen in Quebec). „Die Musiker verwenden keine westlichen Instrumente, denn damals benutzte man das Roulèr, das Kayanm, die Triangel, manchmal auch Kalebassen, den Bob und die Stimmen“, fügt P. Aho hinzu.

Uns hat es insbesondere das lustige „Schüttelinstrument“ – Kayanm oder Kayamb – angetan, welches heute aus einem mit kleinen, harten, runden Samen von braunem Safran, Paternostererbsen oder indischem Blumenrohr gefüllten Holzrahmen hergestellt wird, auf den zwei übereinander liegende Reihen getrockneter Rohrblütenstängel genagelt werden (ursprünglich gab es keine Nägel und die Rohrblüten wurden einfach mit einem Seil umflochten bzw. mit Lederriemen zusammengehalten). Die Samen im Inneren erzeugen beim Aufeinanderprallen einen charakteristischen Klang, der an ein Wellengeräusch erinnert.

(Quellen: guide-reunion.fr, carnetreunionnaise.com, fr.wikipedia.org. übersetzt z.T. mit https://www.deepl.com/).

So konnten wir an diesem Tag des Fèt Kaf verschiedenen Veranstaltungen beiwohnen, zuerst im nahe gelegenen Saint-Pierre, wo wir verschiedenen kleinen Musikgruppen lauschten und das erste Mal „Bonbons piments“ probieren durften 😋 (kleine scharfe Teigbällchen auf der Basis von Linsen oder Erbsen mit leckeren indischen Gewürzen), mittlerweile einer von Tobis Lieblingssnacks auf der Insel. Und später kehrten wir wieder nach Etang-Salé zurück, wo auf einer größeren Veranstaltung im Stadion ebenfalls das Fèt Kaf zelebriert wurde – mit einer an die alten Sklaventänze erinnernde Tanzaufführung einer großen Mädchen- und Frauengruppe zu Maloya-Klängen, jamaikanisch angehauchten Klängen der Band Mok’n Tole und dem Konzert der lokalen Band Buster – ein sehr unterhaltsamer Querschnitt 😍🎷🎶. Um am Schluss gab es auch noch das wohl annähernd längste Feuerwerk unseres Lebens (was der Bürgermeister in einem nicht enden wollenden Monolog lang und breit ankündigte 🤪🥴) – volle 30 min mit Raketen in allen Höhen und Farben 😮. Wir hatten ja schon mitbekommen, dass die Réunionesen feuerwerksverrückt sind… aber damit hatten wir nicht gerechnet.

Fèt Kaf in Saint-Pierre 🎷🎶☺🕺
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Fèt Kaf in Etang-Salé 🎷🎶☺🕺🎆🎇
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In den folgenden Tagen nutzten wir das gute Wetter und die passable Lage im Südwesten der Insel für einen Tagesausflug in den hübschen kleinen Schildkrötengarten (Jardin des Tortues) von Les Avirons (wir durften die sanften Seychellen-Riesen auch füttern 😍) und für einen Abstecher zum Aussichtspunkt auf den Cirque de Mafate am Belvédère du Maïdo. Für letzteren sind wir mal wieder seeeeeehr früh, d.h. um kurz vor 4 😴🥱 aufgestanden, um nach 1h Fahrt (einzige Richtung: hoch! schließlich mussten wir knapp 2.000 hm überwinden… meine Ohren knackten wieder fleißig vor sich hin) um kurz vor 6 Uhr morgens anzukommen und frühestmöglich die geplante Wanderung zum fünfthöchsten Inselgipfel Grand Bénare starten zu können. Bei Ankunft am Maïdo stellten wir fest: zu spät! 🙄 Vor uns hatten schon zig andere Frühaufsteher den gut – weil einfach mit dem Auto 🚗 – erreichbaren Aussichtspunkt belagert und hier offensichtlich den Sonnenaufgang geschaut. Und wir? Waren einfach mal eine halbe…dreiviertel Stunde zu spät bzw. hatten nicht zu Ende gedacht 😅 bei der Vorbereitung (wenn wir schon so früh aufstehen, dann wäre das auch noch drin gewesen), sodass die Sonne nun schon über den gegenüberliegenden Talkesselrand hervorlugte und ein ordentliches Gegenlicht fabrizierte. Und dennoch: was für ein atemberaubendes Panorama 😍🤩😊 mit Gesamtblick vom westlichen Rand in den Cirque de Mafate 😮 Nahezu alle kleinen Dörfchen (die sog. Îlets) sind von dort aus zu sehen und man befindet sich auf den 2.205 Metern nahezu in der Vogelperspektive. Warum nochmal hab ich diesen Punkt beim letzten Inselaufenthalt ausgelassen 🤔?

Blick vom Belvédère du Maïdo in den Cirque de Mafate 😮🤩😊
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Wir sattelten zügig unsere Rucksäcke und machten uns ab kurz nach 6 Uhr auf den Gratweg entlang der südlichen Westkante des Mafate in Richtung Grand Bénare (schließlich wollten wir deutlich vor 10 Uhr ankommen, um den Blick nach Cilaos noch genießen zu können, bevor die Wolken kommen) – 3 Stunden sanfter Anstieg auf 2.898 m in einer doch relativ trostlosen Landschaft. Altes Lavagestein bzw. Steine und braune Erde, wenig Vegetation (außer die bekannten Büsche und Sträucher, die ab ca. 2.000 m noch wachsen)…dafür mit immer wieder spektakulären Ein- und Ausblicken in den Mafate 😍 und sogar bis ans westliche Meer, die für die zwischenzeitliche Langeweile des Weges entschädigten. Auch wenn wir nicht immer die hellgelbe Wanderwegmarkierung finden konnten, war der Weg recht klar: immer an der Kante (= Rempart) entlang 🧐!

Ausblicke in den Mafate und bis an die Westküste auf dem Grat zwischen Maïdo und Grand Bénare 😍🤗
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Ab ca. 2.500… 2.600 hm konnte ich tatsächlich – ähnlich wie am Piton de Neiges – wieder einmal einen kleinen Leistungsabfall bemerken. Offenbar gehöre ich zu den Menschen, die schon sehr früh die Auswirkungen der Höhenluft spüren 🙄😶😑. Nichts desto trotz kamen wir trotz des verlangsamten Schlussspurts „pünktlich“ um kurz etwa halb 10 am Gipfel des Grand Bénare an und konnten – ohne Mist – noch für ziemlich genau 15 min die herrliche Aussicht in den Cirque de Cilaos zur anderen Seite und bis ans Meer nach St. Louis genießen. Danach – quasi auf die Minute und man kann die Uhr danach stellen – ging um 10 Uhr etwa der Wolkenvorhang zu und man konnte wie immer kaum glauben, dass hier vor wenigen Augenblicken noch diese Panoramen zu sehen waren 😮. Schade für alle nach uns eintreffenden Wandersleute, die nur noch in die graue Wolkendecke hinein laufen konnten 😥🤨.

Geschafft! Ankunft am Grand Bénare mit herrlichem Ausblick nach Cilaos und auf den Grat zwischen den beiden Talkesseln Mafate und Cilaos – den Tête de Chien und die 3 Salazes gut im Blick 😏 🌄
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Kleine Nachlese aus dem Schildkrötengarten von Les Avirons 😊🤗🐢
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Wenn man den hochsensiblen Panzer streichelt, reckt und streckt sich die Schildkröte 😮☺😇
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Nach diesen entspannten und sehr lohnenswerten Tagen in Etang-Salé les Hauts packten wir ein bisschen wehmütig einen Tag vor Weihnachten wieder unsere Sachen und machten uns auf den Weg nach Süden – an die raue Südküste, auch Sud Sauvage genannt. Am Morgen der Abreise hatten wir bzgl. der Checkin-Uhrzeit bereits mit unserer Weihnachtsunterkunft telefoniert und es bestätigte sich bereits am Telefon unser Verdacht, dass es sich um deutsche Betreiber handelt… der Herr des Hauses wirkte bereits bei den beiden kurzen Anrufen ein wenig hektisch bzw. getrieben und wir fragten uns, was uns da wohl erwarten würde 🙄🤨😏. Auf dem Weg dorthin erhaschten wir schon einen Eindruck von der schroffen und schwarzen Vulkan-Küste mit ihren Lava-Steinformationen und dem herantosenden und schäumenden Meer (bspw. am „Gouffre“), wodurch immer wieder spekatuläre Wasserfontänen entstehen. Auch zu einem der schwarzen Sandstrände sind wir kurz gelaufen – wunderschön, aber temperaturmäßig einfach nicht auszuhalten (viel zu heiß! Verbrennungsgefahr für die Füße! 🥵🔥) – wie würden wir den Pool bei Ringo noch vermissen 😏🙄.

Sud-Sauvage, die raue Vulkanküste im Süden – hier „Le Gouffre“ 🌊
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Sud-Sauvage, die raue Vulkanküste im Süden – hier die schwarzen Sandstrände 🥵🔥
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Sud-Sauvage, die raue Vulkanküste im Süden – hier „Le Souffleur d’arbonne“ 🌬
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Sud-Sauvage, die raue Vulkanküste im Süden – hier am „Cap Mechant“ 🌊🌬🌞
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Und so kamen wir ein wenig verschwitzt in unserer Weihnachtsunterkunft bei Saint-Joseph, genauer gesagt in Manapany an. Im „Gandalf Safari Camp“ – ein kleines, eher familiäres 2-Sterne-Hotel mit recht kleinen Zimmern, dafür aber wirklich sehr hübschem Garten 🍃🌴🌼🦎 und wunderbarer Außenküche  – begrüßte uns Claus(-Dieter) ein bisschen steif sowie mit seinem nicht ganz verborgenen süddeutschen Dialekt und in seiner unnachahmlichen „überkorrekten“ und „alles-und-jeden-verbessernden“ Art 😏🙄🥴. Auweia… was sollte uns da noch erwarten die nächsten Tage?! Seine Frau (Chris-)Tina sollten wir erst einen Moment später kennen lernen und sie ist so ziemlich das komplette Gegenteil von Claus, was wir uns vorstellen konnten… da lag es schon fast auf der Hand, dass es hier und da zu ernsten Differenzen zwischen den beiden kam, die sogar die französischen Gäste bemerkten, obwohl diese kein Wort deutsch konnten 🙄.

Steckbrief Claus-(Dieter) Steckbrief (Chris-)Tina
  • gebürtiger Bayer aus der Nähe von Hof – Marktredwitz (kaum zu glauben 😉)
  • in Lausanne ausgebildeter bzw. studierter Hotelier und gelernter Koch
  • viele Jahre in Afrika für eine große Hotelkette tätig, dort mit viel Verantwortung
  • überkorrekt und kann auch nicht aus seiner Haut, allen alles zu erklären und alles zu verbessern
  • verteilt nach einem über die Jahre festgezurrten Muster und nach „alter Schule“ alle Speisen des Frühstücks an die Gäste
  • ernste (zweiseitige) Diskussionen über Politik oder andere Themen: Fehlanzeige (weil: Claus hat seine Meinung und die ist Gesetz)
  • wichtigste Informationsquellen: Bild.de und windy.com
  • lässt Tobi das 5 cm über den Rand der Parkfläche hinausragende Auto umparken
  • kann ca. 20h vor unserer Abreise fast nicht mehr dulden, dass wir bei Tina den Wäscheservice in Anspruch nehmen, da die Wäsche (bei 32 Grad und lauem Lüftchen) mit Sicherheit nicht mehr trocken wird 😆
  • gelernte Podologin
  • flippig und künstlerisch – wir haben so einige schöne Bilder und fotorealistische Zeichnungen von ihr gesehen und ich hatte einen wunderbaren Austausch über ihre und meine Bilder mit ihr
  • Herz des Hauses und vor allem des Gartens, der ein Chamäleon-Weibchen und mehrere Manapany-Geckos beheimatet
    🦎
  • verträumt, gesprächig
  • ist bei Claus noch in der Ausbildung zur perfekten Spiegelei-Braterin (1. Ausbildungsjahr gerade eben bestanden)
  • hat so ungefähr das ganze Hotel mit zahlreichen tollen, bunten Mosaiken verschönert (aus der Not eine Tugend… oder so ähnlich – weil es nicht genug Baumaterial gab, hat sie Fliesen- und Spiegelscherben umfunktioniert und damit die Terrasse etc. gestaltet)
  • hat durch ihre Erzählungen sehr bildhaft gemacht, wie die beiden bereits verstorbenen Hunde Eowyn und Gandalf 🐶🐕 waren

Was soll man sagen?! Da war eine permanente „Unterhaltung“ garantiert 😉. Und man muss ergänzend sagen, das Frühstück war wirklich sehr gut – in deutscher Manier sehr reichhaltig bzw. üppig und vielseitig, es gab sogar selbst gebackenes Brot. Auch die nette Terrasse und die Außenküche zum Selbstversorgen (mit ausnahmsweise einmal ordentlichen Messern!) haben wir in den Weihnachtstagen häufig genutzt und zu den Feierlichkeiten immerhin eine Lende und Risotto mit frischem Fisch zubereitet. In den Tagen danach haben wir hier noch die ein oder andere spannende Diskussion mit einem argentinisch-deutschen Paar Nico & (ebenfalls) Tina geführt… einen Konsens über Sinn und Unsinn des Erfordernisses der Wiedereinführung einer Diktatur und einem mächtigen Kriegsheer für Deutschland konnten wir mit den beiden allerdings nicht erzielen 🙄🙈.

Die Außenterrasse und -küche im Gandalf Safari Camp 👨‍🍳🍳
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Insgesamt muss man sagen, dass Weihnachten – wären da nicht die Gespräche bzw. Nachrichten mit unseren Familien und Freunden gewesen – in den Tropen (und bei sehr tropischem, feuchtwarmem Klima 🌞💧 und mit allerlei Mücken 🦟) fast spurlos an uns vorbeigerauscht wäre. Trotzdem war es auf eine Art sehr angenehm, keinen vorweihnachtlichen Geschenkebesorgungs- und Weihnachtsmarktwahnsinn zu erleben und um die Weihnachtstage herum sich nicht gefühlt vierteilen zu müssen angesichts aller Verabredungen und Verpflichtungen, die es unter einen Hut zu bringen gilt > 🧘‍♀️🧘‍♂️🙃.

So konnten wir die Tage für weitere Entdeckungen im Sud Sauvage nutzen und verbrachten z.B. einen sehr gemütlichen Tag (Heiligabend!) am Langevin-Flusslauf mit seinen zahlreichen Bassins und Wasserfällen (z.B. Grand Galet und Trou Noir). Das war im Vergleich zum neben dem Hotel in Fußweite liegenden Bassin de Manapany (ein vor der Brandung geschütztes Meeresbecken zum Planschen) eine echte Abkühlung 😉😁💧🏊‍♀️🥽🩳. Des Weiteren nahmen wir an einer sehr spannenden Führung im Jardin des Parfumes et des Epices (Gewürz- und Duftgarten) bei Saint-Joseph teil. Die dortigen Mitarbeiter reden 1h30 lang gefühlt ohne Punkt und Komma – alleine, weil sie ein schier unendliches Wissen über die dort anzutreffenden Pflanzen aufweisen und auch jede noch so abwegige Frage ausführlichst beantworten können. So konnten wir ein frisches Pfefferkorn verkosten, 200 Jahre alte Litchi- und Mangobäume umarmen, rosa Ananas bestaunen, die wahre Erscheinung einer Muskatnuss kennenlernen und endlich mal wieder Ti Jaques (Jackfruit) bestaunen 😇☺😋😍. Diese floristische bzw. würzige Weiterbildung setzten wir am nächsten Tag sogar noch fort – bei einer Wanderung durch die naheliegende Plaines-des-Gregues und die dort befindlichen Kurkuma-Plantagen, auch wenn das Wetter und mein Zucker uns zum Teilabbruch zwangen (irgendwann oder in etwa nach der 6. Sport-Kohlehydrat-Einheit macht das Gegenfuttern bei niedrigem Blutzucker, ohne Hunger zu haben, keinen Spaß mehr 🙄👿).

Im Jardin des Parfums et des Epices bei Saint-Joseph – eine Muskatnuss, ein 200 Jahre alter Mangobaum und viele sehr dekorative Blütenpflanzen 🌺🌶🥰
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Heiligabend am Bassin Trou Noir 🥰💑♥ bzw. am Rivière Langevin
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Die Wasserfälle und das Bassin Grand Galet am Rivière Langevin 💧💚
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Wanderung zur Plaine des Gregues mit zahlreichen Kurkuma-Plantagen 🌾
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Das Bassin Manapany – wir haben erst spät entdeckt, dass wir nur fußläufig davon entfernt waren 😉
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Trotz aller Widerworte und „Warnungen“ von Claus angesichts des ungewissen Wetters (wir mögen doch bitte wenigstens die 6 Uhr Morgen-Nachrichten und den Wetterbericht abwarten) sind wir morgens um halb 4 in Richtung Vulkan aufgebrochen, um den Sonnenaufgang dort zu genießen… das von Claus besagte Oratorium de Saint-Thèrèse haben wir zwar nicht erreicht (dort soll der Ausblick am schönsten sein, der Punkt ist aber nur mit einer Stunde wandern zu erreichen und dafür waren wir dann doch nicht früh genug 🙄), dafür aber einen sehr sehr schönen Aussichtspunkt mit Blick über die Plaine des Sables, die große Ebene vor der Rumpelstraße 😂 zum Vulkan. Von dort aus haben wir einen zauberhaften Sonnenaufgang beobachtet und die sich im zunehmenden Tageslicht verändernden Farben in der Ebene bestaunt. Danach sind wir einen Teil des für den Tag geplanten Wanderweges vom Parking Foc Foc aus bis zum Rand der eigentlichen Vulkanebene und dann entlang dieser Rempartkante auf dem Sentier du Tremblet marschiert, haben aber den Weg bis zum Piton de Bert nicht komplett absolviert – einerseits, weil wie so oft von Osten die Wolken aufzogen und uns die Sicht vernebelten und andererseits, weil diese skurrile Mondlandschaft für uns beide einfach nicht der Hit ist. Was finden alle nur immer an dieser Vulkansache (wenn er doch wenigstens ausbrechen würde 😋)? Monoton, bröselig, schwarz-grau-rotbraun, heiß, … da wandern wir beide doch 10x lieber im dichten Primärwald oder im zackigen Gebirge der Talkessel auf und ab 😉. Um einen Eindruck zu gewinnen, reichte es uns allemal an diesem Tag… und schließlich hatte Tobi den Weg bis zum Hauptkrater Dolomieu beim letzten Mal vor 4 Jahren bereits absolviert.

Sonnenaufgang über der Plaine des Sables vor dem Vulkan Piton de la Fournaise ☀🌋🥰
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Wanderung in der Vulkanlandschaft auf dem Sentier Tremblet (Rempartkante vor der Vulkanebene)
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Was dagegen während der Abfahrt vom Vulkan immer einen Halt wert ist, ist der Ausblick am Nez de Boeuf in Richtung des Tals vom Rivière des Remparts – das mit 26 km längste und auch am tiefsten eingeschnittene Tal der Insel, welches durch die vulkanischen Aktivitäten und die sich durch die Kraft des Wassers über die Jahrtausende verändernde Landschaft gebildet hat. Wenn man sich mit der Formung des Tals beschäftigt, versteht man ein wenig mehr von der Inselgeschichte und ihrer Entstehung.

Das Tal wurde durch den Abfluss von Wasser aus der Ebene Plaine des Remparts geformt. Sein Boden wurde von Lava bedeckt, die beim Ausbruch des Kraters Commerson vor etwa 2.000 Jahren freigesetzt wurde. Die Lavaströme sind im oberen Teil des Tals noch gut erkennbar, wo der Fluss oft unterirdisch durch die alten Lavatunnel fließt. Im Jahr 1965 veränderte der Mahavel-Erdfall die Landschaft und das Leben im Tal und führte dazu, dass die Bewohner des Dorfes Roche-Plate und der kleinen Îlets das Tal verließen (wer etwas französisch versteht: hier gibt es ein kleines Interview mit einem Zeitzeugen, der damals als Kind in Roche-Plate lebte). Damals kamen 30-50 Millionen (! 😲) m³ Erd- bzw. Steinmassen um 4 Uhr morgens unangekündigt in Bewegung und stürzten kilometerweit bis nur 25 m vor die ersten Häuser des Dorfes Roche-Plate. Seit diesem katastrophalen Ereignis breitet der Fluss weiterhin Millionen m³ Erdrutschmaterial aus und erodiert während der Zyklonereignisse seine eigenen Ufer. Einige Anbauflächen, menschliche Siedlungen und touristische Aktivitäten wurden wieder aufgenommen, doch die Lage bleibt fragil.

[Quelle: sudreuniontourisme.fr, übersetzt mit https://www.deepl.com/]

Blick über die Plaine des Cafres bei der Abfahrt vom Vulkan, im Hintergrund das Dimitile-Gebirge 🐄🏔
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Der Commerson-Krater (einer der ältesten und tiefsten Krater der Insel), seine Lava speiste das Tal vom Rivières des Remparts 😮

Blick auf die westliche Seitenwand am Rivière des Remparts vom Aussichtspunkt am Commerson-Krater
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La Rivière des Remparts und seine Schlucht mit dem Dorf Roche Plate, Blick vom Nez de Boeuf 😍🥰😮
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Wir verabschiedeten uns nach diesen zahlreichen Eindrücken im Sud Sauvage von Tina (herzlich und überschwänglich) und Claus (etwas nüchterner 😉) und waren insgesamt froh, das kleine, sehr warme Zimmer (wenn auch mit Deckenventilator und Mückenschutz im Fenster) hinter uns zu lassen. Ach und übrigens: unsere Wäsche war natürlich noch trocken geworden 🤣. Es folgte nun für die Tage um Silvester und Neujahr: das bunte, quirlige und sympathische Saint-Pierre (nur 15 km weiter westlich 😅)!

Unser erster Eindruck, nach dem freundlichen Empfang durch Patrice im kleinen, neu eingerichteten Studio direkt oberhalb der Innenstadt in einer winzigen Ruelle = Gasse: es wimmelt in Saint-Pierre von Straßenkunst und es gibt zahlreiche Gouzous überall 🥰 (die Jagd war eröffnet)! Jedes Mäuerchen und Stromhäuschen der Stadt und jeder freie Wandzentimeter an der Strandpromenade sind coloriert und prägen das trubelige Stadtbild damit unnachahmlich. Zudem besteht Saint-Pierre aus einem interessanten Einbahnstraßensystem von geradlinig angelegten Straßen, die abwechselnd immer nur in die eine oder andere Richtung befahren werden können, dafür aber manchmal dann auch zweispurig 😄. Wir waren froh, alle Wege und Besorgungen des täglichen Bedarfs endlich einmal ohne Auto erledigen zu können (unser kleines Studio hatte nahezu die perfekte Entfernung zur Innenstadt – alles noch erlaufbar, aber raus aus dem schlimmsten Stadtverkehr) und entdeckten in den nächsten Tagen in mehreren kleinen Stadtbummeln die einzelnen Teile von Saint-Pierre zu Fuß. Dabei stolperten wir zum Beispiel auch über das kleine Museum zur Geschichte der Eisenbahn auf La Réunion im ehemaligen Bahnhof, der heute zusätzlich auch Galerieräume mit einer Bilderausstellung enthält.

Der Schienenpersonenverkehr auf la Réunion wurde von 1882 bis 1963 auf zwei Strecken (Saint-Denis nach Saint-Benoit im Osten und Saint-Denis nach Saint-Pierre im Süden) in Meterspur betrieben und zugunsten des Individualverkehrs aufgegeben. In Saint-Pierre war der südliche Endhalt der Bahnstrecke. Heute zeugen nur noch einzelne, wild in der Landschaft verstreute Überbleibsel alter Bahnbrücken oder Schienenabschnitte davon, dass es auf der Insel einmal etwas Sinnvolleres gab als ein milliardenschweres Autoverkehrsprojekt, welches aus EU-Geldern gefördert wurde. Ich spreche von der berühmt berüchtigten neuen Route du Littoral 🙄🤐😲🥴 (als Ersatz für die von Steinbruch regelmäßig gefährdete alte Route du Littoral entlang der Nordwestküste), eine überdimensionale 12,5 km lange Brücke mitten im Meer, an der kaum ein Insulaner etwas Gutes finden kann (hier gibt’s eindrucksvolle Bilder). Wie auch, denn sie kostet nicht nur ein heiden Geld (mit 2-3 Milliarden € bereits jetzt tituliert als die „teuerste Straße der Welt“) und der Bau dauert extrem lange (im August 2022 wurde nach über 10 Jahren Bauzeit ein Streckenabschnitt von 8,5 km in nur eine Richtung freigegeben und im Februar 2022 wurde bekannt, dass für einen Lückenschluss von 2,5 km statt eines geplanten Meeresdammes wegen der unzureichenden Gesteinsfestigkeiten nun ein zweites Viadukt gebaut werden soll), sie ist auch umwelttechnisch für die Meeresfauna und -flora äußerst fragwürdig 😫😕😤. Und wenn man dann noch bedenkt, dass das Projekt für den Réunion Tram Train (eine insgesamt ca. 140 km lange, kombinierte Bahn- und Tramlinie entlang der Küste, sicherlich auch mit vielen Schwierigkeiten aufgrund einer Trasse in schwierigem Gelände) gegen die Route du Littoral „verloren“ hat, kann man nur weiter mit dem Kopf schütteln – damit stellen die Insel, Festlandfrankreich und auch die EU nicht die richtigen Zeichen für eine klimafreundliche Zukunft.

[Quellen: de.wikipedia.org, fr.wikipedia.org, lemonde.fr, paris-autrement.paris, en.wikipedia.org]

Straßenkunst und Gouzous in Saint-Pierre 🥳😇
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Sonnenuntergang in Saint-Pierre 😎🌅🏖
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Am ehemaligen Bahnhof von Saint-Pierre, ein kleines Museum erinnert an die kurze Ära 🚂

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In der Galerie im ehemaligen Bahnhof von Saint-Pierre 🖌
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Die geplanten Ausmaße der neuen Route du Littoral (der Preis stimmt leider schon länger nicht mehr…) 🙄
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[Quelle: paris-autrement.paris]

Ein noch ganz anderes Thema beschäftigte uns den ganzen Urlaub über immer mal wieder und in den Tagen um Silvester herum auch wieder besonders – Unternehmungen und Gîtes reservieren! Schließlich hatten wir für die Zeit ab dem 04. Januar zwar große Pläne 😂 (wir wollten schließlich noch ins Dimitile-Gebirge, nach Dos d’Ane und zum Roche Ecrite, zum Canyoning, zu den 3 Salazes…), aber noch keine Reservierungen und Unterkünfte 😏. Und das stellte sich als gar nicht so einfach heraus in der weiter anhaltenden Sommerferienzeit (denn entweder war alles ausgebucht, weil die Réunionesen selber auch buchten und Urlaub machten oder es war gar nix zu kriegen, weil die Inhaber selbst im Urlaub waren 🙄😏). Da war ein bisschen Flexibilität und Ausdauer gefragt. Und ich habe in dieser Zeit wohl endgültig meine noch andauernde, kleine Telefonierscheu auf französisch abgelegt (ablegen müssen 😏). Schlussendlich hatten wir aber am Ende immerhin alle Reservierungen für die Wanderungen von Dos d’Ane zum Roche Ecrite, im Dimitile-Gebirge und in Cilaos sowie die berühmte Tour zu den 3 Salazes für Anfang bis Mitte Januar gebucht 🙃🧐🤪.

Für letztere sogar nach einer erfolgreichen kleinen „Zeitmessung“ für die geforderte Wanderleistung (400-450 hm pro Stunde) beim Aufstieg zu den 3 Salazes: dafür eignete sich die superschöne Wanderung zum Grand Bassin vom Picknickplatz und Aussichtspunkt Bois Court (vielleicht erinnert ihr euch noch 😉?) im Südosten der Insel ziemlich gut, musste man schließlich nach dem Abstieg  zur großen Cascade und zum Bassin am Ende die knapp 800 hm wieder hinauf kraxeln. Die Tour ist für uns eine der schönsten der Insel und wir hatten auch dieses Mal wieder Wetterglück, sodass wir bei Sonnenschein absteigen, bei noch trockenem Wetter baden und mit angenehmer Bewölkung die Trainingsstrecke für die 3 Salazes wieder hochlaufen konnten. Anvisierte Zielzeit < 2h: check 😎. Das nahm mir – zumindest vorerst – einen kleinen Teil meiner Unsicherheit, ob ich die 3 Salazes schaffen kann.

Abstieg zum Grand Bassin mit seinem Wasserfall 👙💧🧜‍♀️ und kleinem Dörfchen (ähnlich wie im Mafate)
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In den Tagen in Saint-Pierre haben wir versucht, an den Abenden (ergo in den kühleren Abendstunden, denn auch hier war es immer ganz schön warm) fast immer die herrlichen Sonnenuntergänge zu genießen. Und so haben wir es uns auch an Silvester in der „Stadt des Südens“ am Strand bequem gemacht und das lustige Treiben der mit Picknickausrüstung und Wagenladungen voller Essen anrollenden réunionesischen Großfamilien beobachtet 😊. Zum Abendessen sind wir zu Hause beim „Diner for One“ sehr gemütlich eingekehrt, um danach mit einem Sektchen zum großen Feuerwerk wieder zum Strand zurück zu tigern – laut Hörensagen das einzige offizielle der Insel (was aber bei den einemillionundeins privat abgefeuerten Raketen auf dem Rest der Insel sicher kaum spürbar war)… schön anzusehen war es allemal, dennoch stellte sich wie immer die Frage der Notwendigkeit (zumal, wenn man die Tage danach beim Schnorcheln im Meer noch die Überreste der Feuerwerkskörper zwischen den sowieso schon sterbenden Korallen findet 😓). Ein bisschen verfolgten wir den Trubel noch nach Mitternacht, zogen uns dann aber angesichts der etwas anstrengenden Techno-Musik mit ständig dazwischen quatschenden DJ’s doch wieder in die Gemütlichkeit unseres Apartments zurück (wahrscheinlich wäre die musikalische Untermalung vor Mitternacht besser gewesen 🙄🙄😏). Damit waren wir familien- und freundeweit angesichts der Zeitverschiebung dieses Mal die ersten, die im neuen Jahr 2023 angekommen waren (Grüße an Becky und Verena, die zu dem Zeitpunkt noch 13 Stunden darauf warten mussten 😁).

Silvester in Saint-Pierre am Strand 🏖🎆🍾🥂💑

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Nach einem Tag Pause (am Neujahrstag) nutzten wir die noch „halbwegs“ gute Entfernung bzw. Erreichbarkeit von Saint-Pierre gesehen aus, um zum Aussichtspunkt „Fenêtre des Makes“ (Fenster von Makes) zu fahren und eine kleine Wanderung am östlichen Talkesselrand des Cirque de Cilaos zu machen. Wir sind noch rechtzeitig (und spät für unsere Verhältnisse) gegen 9 Uhr am Fenster angekommen, um das atemberaubende Panorama auf eines unserer liebsten Motive – Cilaos! – und die umliegenden Dörfer sowie die Straße der 400 Kurven von oben zu bestaunen, bevor sich – natürlich wie immer – um die Mittagszeit nahezu alles zuzog. Die kleinere Wanderrunde zum Piton Cabris haben wir trotzdem noch gut, also ohne Regen geschafft und sie war mit Ausblicken, einem Waldabschnitt und einer Querung schön angelegter Gärten sehr abwechslungsreich. Am Schluss entdeckten wir mitten im Wald noch eine sogenannte „Bubble-Unterkunft“ (Kaz Insolite) – man schläft in transparenten Blasen unter dem Sternenhimmel – eine nette Idee, aber offenbar nicht ganz zuverlässig, was die Umsetzung angeht (insbesondere scheint die Klimatisierung und Beheizung der Blasen bei Tag bzw. Nacht ein Problem zu sein) und daher allem voran mit ca. 250 €/Nacht einfach zu teuer 😮🙄😑.

Atemberaubendes Fenêtre des Makes mit Blick nach Cilaos 😮🤩😍🥰🏔
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Die überteuerte Bubble-Unterkunft im Wald bei Les Makes 🤑🙄
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Am 03. Januar erwartete uns ein leider notwendiges Übel – ein Autotausch (waschen und striegeln inklusive… was ein Käse 🙄)! Da unser Anbieter im Vorfeld auf keine unserer Anfragen zur Verlängerung des Vertrages reagierte, haben wir schließlich für einen zum Glück passablen Preis für den Januar ein neues Auto angemietet und mussten daher aber einmal aus dem Süden von Saint-Pierre nach ganz in den Norden zum Flughafen bei Saint-Denis tingeln, um das alte Auto zurückzugeben. Und da wir also sowieso ans andere Ende der Insel mussten, haben wir das Ganze zu einer kleinen Inselrundfahrt ausgedehnt 😋😎 – westlich entlang mit einem Kurzabstecher ins wirklich schöne Museum Stella Matutina zum Zuckerrohranbau und zur Zuckerherstellung und östlich entlang wieder zurück über die Route du Volcan und den Sud Sauvage. Schon auf dem Rückweg schwärmte Tobi vom nun neu angemieteten Peugot 208, der als Diesel und im Vergleich zum vorherigen Renault Clio doch das bessere Fahrgefühl verlieh 😁😝🏎. Blöd nur, dass die Reifen schon ziemlich runtergefahren waren, auf feuchter Strecke eine einzige Rutschpartie…😱

Museum Stella Matutina über den Zuckerrohranbau und die Zuckerherstellung auf der Insel

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Die zweite Hälfte unserer Inselrundfahrt entlang der Route du Volcan 🌋

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Nach einem letzten herrlichen Schnorchelmorgen am 04. Januar in Saint-Pierre machten wir uns dann auf ins Dörfchen Dos d’Ane „kurz vor dem Cirque de Mafate“… Sollte etwa der erste für uns wahrnehmbare große Platzregen auf der Strecke nach Norden ein schlechter Vorbote sein 💧⛈? Hoffentlich nicht 😶, schließlich hatten wir uns für die kommende Zeit ja noch einiges überlegt und wir hofften auch weiterhin, dass die Regenzeit sich noch verzögert… dort geht’s dann also demnächst weiter und hier sind noch die Bilder zum Blogeintrag verlinkt:

Süd-West (Etang-Salé les Hauts) und Sud-Sauvage Manapany

Saint-Pierre und Ausflüge von Süden aus

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