Der »Piton des Neiges« und weitere Leckereien…

Long time no post! 😳

Aber keine Sorge, mir geht’s gut 🙃 Wie heisst es hier so schön:

Île de La Réunion, l’île intense – ‚La Réunion‘: die intensive Insel

Kann man eigentlich so stehen lassen 😀 – jeder Tag ist anders, es gibt viel (zu viel) zu sehen, wobei der Piton des Neiges, also der höchste Berg der Insel mit 3071m, schon herausragt…hier gibt’s jedenfalls mal so einige kommentierte Bilder vom Piton des Neiges (klicken). Trop beau! 😍

Dort habe ich – mal wieder 🙈 – ein paar Deutsche kennen gelernt…die sind auch einfach überall…👀 Der Chef der Firma KMS – eine Softwarebude – aus Dresden, Konrad, wurde auch gleich hellhörig, als ich erwähnte, dass ich Softwerker bin; hat nicht lange gedauert, bis er mir seine Visitenkarte in die Hand gedrückt hat 😂 Scheinen echt Mangelware zu sein, diese „Softies“…er war mit seiner Frau hier auf La Réunion im Urlaub, und das Ganze gleich ohne Französischkenntnisse. Sabine – eine weitere Deutsche aus Leipzig – und ich hatten einen ziemlich Lachkrampf, als wir das „Cheatsheet“ bzgl. Französisch-für-Anfänger sahen 🤣:

Bin im Anschluss an den Piton des Neiges mit Sabine einige Tage zusammen weitergereist, sie hatte nämlich eine ziemlich ähnliche Route wie ich eingeschlagen – zum Leidwesen meiner Französischkenntnisse, die sich dadurch natürlich nicht wirklich weiterentwickelten 🙄 Ob man vielleicht irgendwo in einem abgeschiedenen Bergdorf vor den Deutschen mal sicher ist? 🤨

Weitere Bilder von anderen Orten:

Ein paar Tage später stand dann der andere Piton auf dem Programm – nämlich der noch ziemlich aktive Vulkan ‚Piton de la Fournaise‘, dessen Kraterrand sich per gut 3-stündiger (ein Weg) Wanderung erreichen lässt…und wenn man mal kurz nicht aufpasst, kommt man auf dem Weg dorthin zufällig hier vorbei 🧐😱:

„Belvedere de Bois court“

Am aktiven Vulkan ist es dann nur etwas blöd, dass man nicht viel sieht, wenn man nicht frühzeitig genug aufbricht 🧐
Ab ca. 11 Uhr liegt dort nämlich in der Regel alles im dichten Nebel…hinzu kamen ohnehin ziemlich widrige Wetterbedingungen, so dass die Wanderung auf nicht mal halben Wege im Dauerregen ein vorzeitiges Ende fand‘ 🤨 Gerade noch rechtzeitig, um nicht vollständig bis auf die Unterhose durchnässt zu sein…🙄

Tags drauf ging’s dann per geführter Tour in einen Lavatunnel unweit des ‚Piton de la Fournaise‘, was ziemlich interessant war, auch wenn ich das Lavagestein prinzipiell nicht unbedingt super „schön“ finde – aber die Geschichte dahinter ist schon sehr spannend und der Guide hat das auch cool erläutert und erklärt, auch wenn ich den Erklärungen auf Französisch nicht unbedingt zu immer zu 100% folgen konnte 😳

Und damit keine Langeweile aufkommt 😉, zur Vervollständigung der Inselumrundung sowie der Besichtigung der drei großen Talkessel, ging es in den Cirque de Salazie – da ist es dann noch ein bisschen grüner, feuchter und überall gibt es kleine oder auch größere Wasserfälle.

Mit einer weiteren, mäßig anstrengenden, aber schönen, grünen und urwaldlichen Wanderung ausgehend vom ziemlich touristischen, aber dennoch süßen Dorf „Hell-Bourg“ erreicht man den ‚Trou de Fer‚: ein großes Wasserloch mit ziemlich hohen Wasserfällen von verschiedenen Seiten, wobei aktuell nur ein großer Wasserfall zu bestaunen war. Das auch nur mit Glück, denn eigentlich sieht man häufig ab ca. mittags aufgrund des Nebels nicht mehr so viel…

‚Dschungel‘

Eindruck aus Hell-Bourg

Das ‚Trou de Fer‘

Video vom Trou de Fer:

Ein Kommentar zu “Der »Piton des Neiges« und weitere Leckereien…”

  1. Matse

    Salut, j’te suive.
    Malörösmo ma Fronsä ne plü biäng.
    Konjugation von suivre? Alles vergessen -> Petit Bescherelle aber erst morgen.

    Hi Tobi, fantastische Fotos und schön zu lesen, dass Du Spass hast.
    Matse.