Ein typischer Tag…

…geht z.B. so – ich fange mal spätnachmittags an:

1. Was zu essen fassen (je nach Unterkunft was kochen, was kaufen oder Diät 😇)
2. Unterkunft (Campingplatz, Hostel oder Hotel) suchen, ggf. buchen und hinfahren
3. Für die Nacht fertig machen, angefangen mit Zähne putzen und dabei kreuz & quer – wo auch immer man ist – durch die Gegend laufen

  • im PKW: Klamotten (um)sortieren, Rückenlehne flach stellen, Kopflampe griffbereit haben, Schuhe sinnvoll verstauen, Schlafsack & ggf. Kissen platzieren, Reiserucksack in eine freie Ecke schieben, Auto von innen abdunkeln (ach nee, geht ja gar nicht), Auto abschließen (ach nee, nicht notwendig), Lesen/schlafen. Mist, eBook-Reader/Handy im Handschuhfach (oder wo auch immer) vergessen -> nochmal umständlich nach vorne kraxeln, … 😊
  • im PKW mit Zelt: Zelt aufschlagen, alles Notwendige ins Zelt packen -> in der Nacht aufwachen -> ins warme Auto umziehen 😎
  • im LKW (aka Mitsubishi Pajero 🙈): Kofferraum zum Schlafraum umbauen, d.h. je nach Wetter im Auto nach hinten kraxeln, Rückbank umklappen, angesammelten „Müll“ u.ä. zur Seite schieben, Schlafsack ausbreiten, danach siehe „PKW“

ggf. Wecker stellen und ganz wichtig die Brille an einen leicht zu merkenden Ort ablegen

4. Schlafen (mit „Zwischenstopps“, weil es zu kalt ist (Zelt), zu kalt ist (PKW), man auf der glatten Liegefläche in Kombination mit der glatten Oberfläche des Schlafsacks in eine unbequeme Schlafposition gelangt (LKW), es regnet, die Nachbarn zu laut „reden“, die Vögel krach machen, …)
5. von der Titelmelodie von Pippi Langstrumpf geweckt werden (neuerdings von Zirkus Renz, Grüße an Fab!)
6. den ggf. gestellten Wecker nochmal ausmachen
7. den ggf. gestellten Wecker nochmal ausmachen
8. nun aber wirklich versuchen, aufzustehen (nur bei ggf. gestelltem Wecker)
9. Aufstehen -> Handy checken -> ach nee, stimmt ja, wieder kein Empfang in der Pampa 😂
10. Punkt Nr.3 rückwärts abarbeiten (wird immer mal wieder nicht allzu konsequent durchgeführt, damit man sich am nächsten Tag wieder über diesen Punkt ärgern kann 😋)
11. Frühstücken (yum yum, lecker Puffbrot! 😍🙄). Smalltalk mit den Nachbarn halten oder mit den Leuten, die einem in der Küche des Ho(s)tels über den Weg laufen.
12. Zähne putzen! Je nach Unterkunft: Keine Dusche, kein gar nix (ergo: Dusche aus der Dose und die „Frisur“ notdürftig richten) – höchstens dann noch das Klo benutzen, hier gibt es verschiedene Varianten: das gute alte Dixi, das Plumps…ach ne, lassen wir das lieber 😋
13. Losfahren
14. Aktivität machen bzw. was nettes anschauen
15. Plan für den kommenden Tag „entwickeln“

Wieder bei 1. anfangen

2 Kommentare zu “Ein typischer Tag…”

  1. Marcel

    Klingt für mich genau richtig….

  2. Verena Wegener

    So ein Vagabundenleben is halt kein Luxus…aber freedom and adventure:p