Ankara…Akorao…?!?!
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Ja, wie war das noch gleich? Wo bin ich hier eigentlich nochmal?
So oder so ähnlich erging es jedenfalls den three creepy german girls, die sich zwischenzeitig mal kurz woanders verortet hatten – da hilft dann auch wohl kein Kompass mehr 😛 Vielleicht hätte der Cider einfach ein paar mehr Umdrehungen haben sollen…
Hier in Akaroa im wirklich sehr schönen ‚Chez La Mer‘-Hostel (nicht zu verwechseln mit ‚Chez La Mère‘ 😉 ) hatte ich jedenfalls Lena, Nina, & Sara aus Ravensburg kennengelernt, mit denen ich gestern Vormittag im hippiemäßigen Fishermans Bay Garden gewesen bin; ein wirklich seeeehr sehenswerter Garten, fast so cool wie der botanische Garten in Christchurch 😉 Dafür aber mit atemberaubenden Blick auf’s Meer und mit toller familiärer Atmosphäre…da könnte man auch mal ein paar Tage bleiben und chillen…
Bei der Fahrt dorthin gab’s außerdem einige kostenlose Gesangseinlagen, wie sich das für einen Roadtrip gehört. Dass sich so eine buckelige und z.T. steile Schotterpiste mit einem 2WD nicht so super vertragen ist dem jugendlichen Leichtsinn übrigens herzlich egal 😀
Heute Vormittag hab‘ ich mich dann noch auf eine gemeinsame kleine Paddeltour mit Pinguinen und Seehunden eingelassen; der Guide machte uns vor der Anfahrt zur Ablegestelle ein wenig Angst, denn der Wellengang sei heute ziemlich stark er würde nur erfahrene Paddler mitnehmen…natürlich waren wir alle total erfahrene Paddler, meiner einer war ja auch vor langer Zeit mal daran beteiligt, einen quasi unsinkbaren 10er Kanadier zum Kentern zu bringen – das setzt schon eine gewisse Expertise voraus!
Nina hat sich jedenfalls mit mir ins 2er Kajak getraut und war eine ziemlich relaxte Mitpaddlerin, Lena & Sara haben sich auch übel gut geschlagen…Ben entpuppte sich als echt netter und gut informierter Guide, inklusive bildhafter Beschreibung sämtlicher Details zur Fortpflanzung 😛
Der Blick von der Bucht auf’s offene Meer war absolut fantastisch (nicer dicer!) und auf der Fahrt zur Ablegestelle gab’s noch die halbe Lebensgeschichte von Ben’s tschechischer Kollegin/Co-Guide Viola, die beim Anlegen am Ende des Paddelns unfreiwillig noch einen halben Flip einstreute – höchst vertrauenserweckend! 😀
Ich werde nun erstmal wohl Tage oder gar Wochen brauchen, um den jugendlichen Slang wieder loszuwerden…hatten wir damals in dem Alter, also nach dem Abi, auch so eine übelst chillige Sprache drauf?! 🙂
Abgesehen davon sind die Lichtverhältnisse hier nachts durchaus so gut, dass man abends/nachts die Milchstrasse sehen kann…Sternschnuppen inklusive! 🙂
Ansonsten geht’s morgen zurück nach Christchurch, um im Anschluss möglicherweise in Kaikoura Wale zu bestaunen oder dann das Delfinschwimmen zu machen…mal sehen!
am 12. Februar 2019 um 18:28 Uhr.
Boah, dass die jungen Dinger sich auf Dich eingelassen haben 😉
Nee, Spass beiseite – toll zu lesen, was Dir alles so passiert – da will ich auch hin… und das schon nach ner knappen Woche… krass… Weiterhin viel Spass Dir mit den Mädels! 😉