Schwimmen, die zweite – und Biolumineszenz

Bio-was? Biolumineszenz aka Meeresleuchten (klicken für den Wikipedia-Artikel). Zu diesem fantastischen Phänomen gleich in einem separaten Beitrag mehr. Soooo krass! 😀

Ich werd‘ jetzt jedenfalls nicht jedes Mal weiterzählen, wenn ich mal Schwimmen war, aber irgendwie drängte sich die Überschrift nach dem vorherigen Eintrag auf – gestern stand die 5-stündige Paddeltour quer durch die Marlborough Sounds, genauer gesagt auf dem Kenepuru Sound an; großartig (ein paar Fotos finden sich im Marlborough Sounds-Album (klick mich))!

Ein bisschen fies aber auch irgendwie cool war der Abstecher in die Muschelfarm, bei der sich jeder an den Seilen (Ropes), die früher oder später voll von den berühmten Grünschalmuscheln bewachsen sind; ist so ein Seil vollumfänglich besetzt, hat es inklusive der Muscheln einen Durchmesser von ca. 20-25cm. Da in Neuseeland es offenbar vom Seerecht her so ist, dass niemandem so wirklich irgendein Seeabschnitt „gehört“, kann man da einfach hinpaddeln, sich ein Seil greifen, es hochziehen (gar nicht so einfach, weil ziiiiiemlich schwer) und bis zu 50 Muscheln pro Person abernten 🙂 Naja, wenn die Dinger wirklich fantastisch schmecken würden, würden das auch sicher mehr Leute tun…bei uns war es dann Bestandteil des Lunches während der Paddeltour 😛 Probiert haben wir es alle, aber ok…heute Abend gab’s Steak, das würde ich weiter klar vorziehen 😉

Ich war dann der Einzige, der in der Mittagspause mal wieder ins Wasser wagte – angeblich wimmelt es nämlich vor Stachelrochen und weiterem fiesen und bösen Getier…ich hab‘ davon bisher nichts gemerkt und es ist auch einfach viel zu schön, um dort nicht schwimmen zu gehen 😛

Auf dem Rückweg der Paddelei hatten wir ordentlich Gegenwind – das hat uns dann nicht nur einiges unserer natürlich massig vorhandenen Muskelkraft abverlangt, sondern führte bei mir dann später auch leider zu einem gefühlten Ansatz einer Bindehautentzündung; mein linkes Auge tränte und brannte den ganzen Abend, zum Glück war es dann am späteren Abend wieder gut…man muss ja nicht alles mitnehmen, die Sandflies haben nämlich auch schon den ein oder anderen „Schaden“ hinterlassen…

Jedenfalls hatte uns der nette Guide aus England, der gerade mal junge 19 Jährchen alt war und halbjährig zwischen dem Sommer in Europa und dem Sommer in Neuseeland hin und herpendelt, den Tipp gegeben, dass es in der Mistletoe Bay mit etwas Glück das Phänomen des Meeresleuchtens zu beobachten gibt…

Die Kommentarfunktion ist derzeit geschlossen.